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Preisverleihung Grünes Band an SC Hoyerswerda

 (Quelle: www.dosb.de) Die Deutschlandtour stoppte am Dienstagabend in Dresden. Acht Vereine haben in der Stadt an der Elbe das „Grüne Band“ erhalten. Skisprung-Star Jens Weißflog lobte in seiner Laudatio die Initiative von DOSB und Commerzbank. Jubelte mit den „Grünes Band“-Gewinnern: Jens Weißflog. Copyright: Getty Images Normalerweise haben Tennisspieler, Volleyballer und Rennrodler nicht allzu viel gemeinsam. Seit Dienstagabend ist es das „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“, das den TC Bad Weißer Hirsch Dresden, den WSC Erzgebirge Oberwiesenthal, den Sportclub Hoyerswerda, den Leichtathletik-Verein Thum, den SSV Altenberg, den Dresdner Sportclub, den Eislauf-Verein Dresden und den ESV Lokomotive Zwickau verbindet. Skisprung-Legende Jens Weißflog übergab den mit 5000 Euro dotierten Nachwuchspreis zusammen mit Vertretern von Deutschem Olympischen Sportbund und Commerzbank AG. Die Art der Talentsichtung, die Nutzung und Anwendung leistungssportlicher und wissenschaftlicher Konzepte sowie die Förderung der im Verein aktiven Kaderathleten sind die gemeinsamen Grundlagen, die die Arbeit der acht Gewinner gleichermaßen auszeichnen. Was dies in der Praxis bedeutet, zeigten bei der Preisverleihung die Sportakrobaten des Sportclubs Hoyerswerda. Die spektakulären Hebefiguren beeindruckten nicht nur Laudator Dietrich Gerber, stellvertretender Vorsitzender des Präsidialausschusses für Leistungssport beim DOSB: „Ich weiß, hinter dem puren Spaß an der Bewegung stecken auch jahrelanges, hartes Training und die individuelle Förderung junger Talente.“ Kein anderer konnte Gerbers Zitat wohl besser bekräftigen als Jens Weißflog. Der dreifache Olympiasieger, zweifache Weltmeister, Gesamtweltcupsieger von 1984, vierfache Gewinner der Vierschanzentournee und Träger des Bundesverdienstkreuzes überreichte das „Grüne Band“ an den WSC Erzgebirge Oberwiesenthal und den Altenberger SSV – und freute sich mit ihnen über die damit verbundenen Chancen: „Ich halte es für sinnvoll, einen finanziellen Pool zu schaffen, der dem Nachwuchs den Start ermöglicht. Teure Materialkosten dürfen kein Hindernis darstellen, eine Sportart auszuüben.“ Auch deshalb nehme der Nachwuchsförderpreis einen herausragenden Stellenwert unter den Sponsoringaktivitäten der Commerzbank ein, betonte Uwe Hellmann, Leiter Brand Management. Bestätigt sah er diesen Weg in seiner Laudatio an den Tennisclub Bad Weißer Hirsch. Besonders beeindruckte das familienorientierte Konzept der Dresdner: „Rund 50 Prozent der Mitglieder sind gemeinsam mit mindestens einem weiteren Familienangehörigen im TC aktiv. Derart sozial behütet, heimst der TC-Nachwuchs Jahr für Jahr Titel und Top-Platzierungen ein.“

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