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Große Aufgaben für den Sportbund

SZ Artikel von Hagen Linke

Zur 30. Auflage des KnappenMan-Triathlons am Dreiweiberner See Ende August wird an die Anfänge der Veranstaltung erinnert – auf einer kurzen Jedermann-Strecke. Hightech-Ausrüstung ist dabei unerwünscht.
Wer beim Sportbund Lausitzer Seenland – Hoyerswerda arbeitet, sollte in Sachen Bewegung mit gutem Beispiel vorangehen können. Also trafen sich zum Jahresauftakt Mitarbeiter aus Verwaltung, Kitas, die Sportwarte sowie das Präsidium zum Jahresauftakt auf der Kegelbahn des ESV Lok Hoyerswerda am Alfred-Scholz-Platz. Der Abend mit Rück- und Ausblick, Buffet und vielen Kegel-Würfen war lang. „Das war auch für einige eine gute Gelegenheit, die Sportstätte der Kegler kennenzulernen“, blickt Sportbund-Geschäftsführerin Mareike Jokusch zurück.
Der Sportbund ist Dachverband von knapp 50 Vereinen mit rund 7000 Mitgliedern. Er betreibt die Kitas Sausewind in Hoyerswerda und Wirbelwind in Knappenrode. Zudem organisiert er in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung den Betrieb von Turnhallen und Sportplätzen.
In diesem Jahr wird der Sportbund 25 Jahre alt. „Wir wollen das zum Anlass nehmen, um das Ehrenamt zu würdigen“, sagt Mareike Jokusch. Ohne Trainer, Übungsleiter und Vereinsvorstände, die sich zumeist in ihrer Freizeit um die Sportler kümmern, geht es nicht. Ihnen soll bei einer Festveranstaltung im November in größerem Rahmen in der KulturFabrik gedankt werden. Vorbereitet wird auch der Umzug der Sportbund-Geschäftsstelle vom Burgplatz in das vom Sportbund bewirtschaftete Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion. So viel Platz wie bisher benötigt der Sportbund nicht mehr. Zudem rücken die drei Geschäftsstellen-Mitarbeiterinnen räumlich näher an die Sportwarte im Stadion heran. „Ich denke, im Juni sollten wir es geschafft haben“, sagt die Sportbund-Geschäftsführerin über den Umzug. Zuvor muss noch im Sozialtrakt des Stadions einiges umgebaut werden. Wie bisher haben auch künftig Vereine die Möglichkeit, Räume für Veranstaltungen zu nutzen.
Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für die größte regionale Sportveranstaltung in der Region. Am letzten Augustwochenende findet der Sparkassen-KnappenMan-Triathlon zum 30. Mal statt. Am Dreiweiberner See wird auch an die Anfänge des beliebten Ausdauerdreikampfes Ende der 80er-Jahre erinnert – auf einer Jedermann-Distanz (300 Meter Schwimmen, 20 km Radfahren und 3 km Laufen), die als Einzelwettkampf oder Staffel absolviert werden kann. Es zählt allein die Teilnahme ohne Hightech, aber mit viel Spaß. Teilnehmen kann jeder mit einem normalen Straßenfahrrad. „Zeitfahrräder, Funktionsklamotten, Pulsuhren, Neopren oder Carbon sind in diesem Wettbewerb deplatziert, unerwünscht und tabu“, heißt es. Angeboten werden auch die zuletzt üblichen längeren Strecken bis hin zur Langdistanz am Sonnabend des Wettkampfwochenendes (3,8 km, 190 km und 42,2 km). „Da verzeichnen wir wieder steigende Zahlen“, sagt Mareike Jokusch.
Der Sportbund zählt wieder auf die zahlreichen Helfergruppen – zum Beispiel bei der Streckensicherung oder der Verpflegung. Mareike Jokusch und ihr Team werden wohl keine Zeit haben, um aktiv mitzumachen. Dafür sind sie am Wettkampfwochenende zu stark in die Organisation eingebunden. Anders sieht es beim Hoyerswerdaer Stadtlauf zwei Wochen später aus: Nachdem zum Jahresauftakt so schön zusammen gekegelt worden ist, kann sich Mareike Jokusch gut vorstellen, mit ihrem Team auch dort zu starten.

© HY-photo Gernot Menzel

 

 

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